Sind Sie sich selbst eine gute Freundin? Selbstliebe ist der Nährboden jeder Liebe.

Selbstliebe

„Es ist Selbstliebe, sich sagen zu können: Ich werde dir treu sein und immer bei dir sein, alle Schwierigkeiten stehe ich mit dir durch, du kannst dich auf mich verlassen.“ Heißt es bei Wilhelm Schmid, im Buch `Mit sich selbst befreundet sein´

Wer sich selbst liebt,

kann auch andere wirklich lieben.

„Die Liebe zu anderen und die Liebe zu uns selbst sind keine Alternativen. Im Gegenteil: Die Haltung der Selbstliebe findet sich bei allen, die fähig sind, andere zu lieben.““ Schreibt Erich Fromm. Man kann andere nur lieben, wenn man sich selbst liebt.
Fromm argumentiert, dass Liebe eine Haltung gegenüber dem Leben ist.
Wenn jemand sich selbst nicht liebt, kann er auch keine stabile Liebe zu anderen entwickeln.Wenn ein Mensch nur andere liebt, aber nicht sich selbst, ist das keine echte Liebe.

Selbstliebe bedeutet Verantwortung für sich selbst.

Fürsorge

Verantwortung

Respekt

Erkenntnis (wirkliches Verstehen)

sind die tragenden Säulen der Liebe zu sich selbst.

Wie Sie Selbstliebe,

Selbstmitgefühl, Selbstwertschätzung stärken.

Nicht der Mangel an Nächstenliebe macht die Gesellschaft unglücklich und unzufrieden, es ist vielmehr der Mangel an Selbstliebe. Der Mangel sich selbst zu akzeptierten.

Kann ich mich so annehmen, wie ich bin, mit all meinen Schwächen und Stärken? Erst die Befriedigung unserer Bedürfnisse führt zur inneren Balance. Selbstliebe macht Nächstenliebe möglich, nicht umgekehrt.

Selbstliebe heißt, das eigene Leben ernst nehmen

  • das eigene Wachstum fördern
  • ehrlich zu sich sein
  • sich selbst wertschätzen
  • sich als wertvollen Menschen behandeln

Selbstliebe heißt, mit sich mitfühlen.

Für die meisten von uns gehört es zum Alltag, dem anderen die Hand zu reichen, wenn er stolpert oder auf dem Boden liegt. Wir motivieren, heitern auf, geben Optimismus weiter, strahlen Zuversicht aus. Mitgefühl ist für uns ganz selbstverständlich. Aber wie gehen wir mit uns selbst um?

Warum sind wir uns gegenüber so unerbittlich?

Permanente Selbstkritik macht blind.

Blind uns selbst gegenüber.

Die Forschung sagt: Menschen, die hart zu sich sind, viel leisten und viel erreichen wollen, zahlen einen hohen Preis. Permanente Selbstkritik trübt die eigene Wahrnehmung. Selbstkritische Menschen unterschätzen ihre Leistungen. Wer sich selbstkritisch durchs Leben beißt, in der Annahme dadurch weiterzukommen, untergräbt die eigene Kraft.

Scheitern! Warum ich?

Scheitern aktiviert den Analysemodus: Während wir analysieren, reflektieren, sinnieren, blenden wir die emotionale Wunde aus. Wir reagieren im Kampfmodus mit Flucht oder Totstell-Reflex. Kommt die Bedrohung aus uns heraus – meist in Form von Scham oder Angst oder Wut, dann reagieren wir genauso. Wir attackieren uns selbst. Kampf mündet in Selbst-Kritik, in düstere Gedankenspiralen. Selbstmitgefühl ist das Gegenteil. Selbstmitgefühl bedeutet: das eigene Leid akzeptieren. Nicht verdrängen. Übrigens, Menschen, die kaum Zugang zu ihren Gefühlen haben, sind gefährdet an Burnout zu erkranken.

Was heißt Selbstliebe und Selbstmitgefühlim Alltag?

Eigenen Fehlern verständnisvoll und wohlwollend begegnen. Leid ist Teil des Menschseins, Scheitern gehört dazu im Leben. Beobachten, was man fühlt. Wer sich im Moment des Scheiterns Selbstmitgefühl entgegenbringt, braucht nichts zu unterdrücken oder zu vermeiden, die Gefühle können dann anerkannt, akzeptiert, verarbeitet weiterziehen. Übrigens, Selbstmitgefühl ist nicht Selbstmitleid.

Mehr darüber, wie Sie Selbstliebe, Selbstmitgefühl und Selbstwertschätzung in Ihren Alltag bringen, erfahren Sie in einem persönlichen Gespräch. Worauf warten Sie noch? wolfgangrodlauer@wolfgangrodlauer.at oder 0699/(10052818! Das Gegenrezept gegen festgefahrene Denk- und Lebensmuster: eine Psychotherapie. Eine Psychotherapie in Linz.

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