„Sag mir, wie du geliebt wurdest, ich sage dir wie du liebst.“ Lieben wir wie wir geliebt wurden?

lieben wir wie wir geliebt wurden

Lieben wir wie wir geliebt wurden?

„Sag mir, wie du geliebt wurdest, ich sage dir wie du liebst.“

Woher kommen unsere Erfahrungen über Liebe und Sexualität?

Unsere Eltern, unsere ersten Bezugspersonen liefern uns die Blaupause dafür. Klar, wir sind Teil einer Gesellschaft, einer Kultur. Aber noch bevor uns Schule, Kino, Medien erreichen, sind wir Teil einer engen Eltern- Kind-Beziehung.

Unser Lustempfinden wurzelt tief in unserer Kindheit.

Tiefe, unbewusste Resonanzen zu unseren Eltern treiben ihre Blüten. Unser ganzes Leben. Unser Begehren wurzelt tief in unserer Kindheit.

  • War es belebend, Lust zu empfinden oder schambesetzt?
  • Haben wir Zuwendung erfahren oder Ablehnung?
  • Waren unsere Bedürfnisse willkommen oder wurden sie abgewürgt?
  • Hat man uns getröstet, wenn wir traurig waren, oder hat man unser Erklärungsmodelle für unsere Trauer serviert?
  • Wurden wir geschützt oder mussten wir uns selbst in Schutz bringen?
  • Haben wir tiefe körperliche Zuneigung erfahren oder hat man uns schnell „abgefertigt“?
  • Durften wir Tränen weinen, wurde unser Schluchzen wohlwollen gehört, wahrgenommen und emotional beantwortet?

Macht es Lust, Lust zu empfinden?

Unsere Beziehung zu Körper, Geschlecht und Sexualität wurde in dieser Zeit geformt. Verhaltensmuster entwickelt. Offen sein oder eher verschlossen, laut sein oder eher flüstern, Gefühle verbergen oder offen zeigen. Diese Erfahrungen gestalten und formen unser Selbstbild, unsere Erwartungen. Vieles mag offen und klar für uns sein, vieles aber liegt in tieferen Schichten vergraben und beeinflusst nach wie vor unser Leben, unser Liebesleben, unsere Sexualität.

  • Was bedeutet für mich Genuss?
  • Was zieht mich an, was erotisiert?
  • Wie viel Nähe kann ich ertragen?

Leben, lieben, Lust empfinden.

So kann das Thema Sexualität Angst und Misstrauen, Schuldgefühle und Hemmungen wachrufen oder Teil unserer Lebendigkeit werden.

Die Ursachen für unsere Neigungen und Abneigungen liegen in unserer Kindheit. Wir sind abhängig von unseren Eltern. Körperlich und emotional. Diese Abhängigkeit geht so tief, dass wir nahezu alles tun, um die Beziehung nicht zu gefährden. Wir unterdrücken Wünsche, würgen Aggressionen ab, übernehmen Schuld, halten Schmähungen und Erniedrigungen aus. Diese Abhängigkeit wurzelt so tief und die Bedürfnisse nach Sicherheit sind so umfassend, dass wir fast alles aushalten, um unsere erste Beziehung nicht zu gefährden.

Der Körper bringt zum Ausdruck, was Sprache verbirgt.

Wie wir uns emotional entwickeln, hängt eng mit unserer Körperlichkeit zusammen. „Was meine Sprache verbirgt, sagt mein Körper. Mein Körper ist ein stures Kind, meine Sprache ist ein sehr zivilisierter Erwachsener.“ Sagt Roland Barthes.  Bevor wir die Welt der Wörter erklimmen, ist der Körper das Medium der Sprache. Von Beginn unseres Lebens an empfinden wir Liebe körperlich, sinnlich.

Und wie lebendig, erleben Sie Lust? Was ist Ihr roter Liebesfaden? Mehr darüber in einem Gespräch, wolfgangrodlauer@wolfgangrodlauer.at oder Sie rufen mich an, 069910052818. Das Verständnis der Vergangenheit kann uns helfen die Gegenwart zu verändern. Verwandeln Sie Ihre Beziehung in eine Lustquelle!

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